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Twike Transfer

Bei Sonnenschein fuhren wir los, bei Regen waren wir wieder zu Hause. Ein Glück nur, dass das Wetter kein Omen für unsere Fahrt nach Rosenthal in Hessen war. Denn mit reichlich Vorfreude haben wir auf den Tag gewartet, das TWIKE, mit dem die e-miglia 2010 bestritten wird, bei der FINE Mobile GmbH abzuholen.
Nach gut 3,5 Stunden fuhren wir in Rosentahl auf Hof und konnten schon das orange Elektromobil in der Werkstatt stehen sehen. Dort wurde es vor unserer Ankunft noch einmal technisch überholt und ein paar kleine Veränderungen vorgenommen, die das Reglement der e-miglia vorschreibt. Wie etwa eine Abschleppvorrichtung am Heck und Feuerlöscher samt Halterung im Fahrzeug.
Neben „unserem“ orangen TWIKE stand im Showroom auch ein silber-metallic lackiertes Exemplar und eine schwarze Karosserie wartete in der Fertigung auf die Hochzeit mit dem Antriebssystem. Damit dürfte das Vorurteil, es gäbe nur weiße Twikes widerlegt sein. Es geht auch in bunt und sieht dabei noch richtig gut aus.

Nachdem einer Führung durch die Werkstatt und die Fertigung, wurden wir in die Geheimnisse des TWIKE eingeführt. Denn ganz so einfach wie Autofahren ist es auf Anhieb nicht, vor allem wenn man gerade frisch aus einem „normalen“ Kleintransporter gestiegen ist. Dabei ist es nicht etwa kompliziert, vielmehr ist es eine Frage der Gewöhnung und die anschliessende Probefahrt durch Rosentahl zeigte auch, dass man sich schnell ans Beschleunigen und Bremsen mit den Schaltern am Lenkhebel anfreundet. Etwas länger dauert es, sich mit das Lenken selbst zu Eigen macht, aber auch das ist nur eine Frage der Zeit.

So traten wir dann auch gespannt die Heimfahrt an. Denn wieder in Nürnberg angekommen, von wo aus wir aufgebrochen waren stand schon die erste längere Fahrt an. Nach Hersbruck, unserem Fahrerlager bis zum Start der e-miglia, ging es dann nicht Huckepack im Transporter, sondern elektromobil mit dem Twike. Dort ist es nun auch angekommen und zieht allerlei neugierige Blicke auf sich. Damit erreichen wir genau die Aufmerksamkeit, die wir uns von dem Projekt versprochen haben. Ebenfalls als recht auffällig erweisen sich unsere spontanen Werbemittel, wie die Caps mit dem Steckerlogo, das Carla Brobst entworfen hat. Die in mühseliger Handarbeit hergestellten Kopfbedeckungen werden uns förmlich aus den Händen gerissen. Es scheint fast als wäre es Zeit über eine Serienherstellung nachzudenken 😉

Da das Wetter leider so gar nicht zu unserer Stimmung und der fröhlichen Farbe des Twike passte, gibt es nur ein paar Fotos von der Abholung des TWIKE:

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Fotos: Michael Wenzl CC by-sa

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