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Team Anders-Unterwegs.de in Hersbruck unterwegs
Die Spannung so kurz vor der Rallye ist besonders groß. Bei den Fahrern aber auch bei allen die das Projekt e-miglia 2010 von Anfang an begleitet und unterstützt haben.
Seit dem letzten Montag steht unser TWIKE mit dem wir ab dem 2. August auf der e-miglia anders unterwegs sein werden in Hersbruck. Diese Zeit nutzen wir für ausgiebige Testfahrten in der Stadt und vorallem auch im “gebirgigen” Umland der Hersbrucker Schweiz. Denn wenn es nächste Woche über die Alpen geht wollen wir vorbereitet sein.
Durch die aussergewöhnliche Form des TWIKE zieht es immer wieder neugierige Blicke auf sich und bei jedem Halt dauert es nur wenige Minuten, bis Passanten stehenbleiben, sich interessiert das Innere ansehen und Nachfragen, um was für ein Fahrzeug es sich hier handelt. Auch ich mache jeden Tag neue Erfahrungen. So suchte ich gestern nach einer Möglichkeit meinen Parkschein sichtbar zu platzieren. Gar nicht so einfach, wenn das Armaturenbrett einfach nicht vorhanden ist.
Wir nutzen diese Zeit aber auch, unseren Unterstützern das TWIKE Live zu zeigen. So konnte sich Bürgermeister Robert Ilg bei einer Probefahrt davon überzeugen, wie Alltagstauglich das Fahrzeug ist. Und die öffentliche Wahrnehmung ist entsprechend groß. Ein aussergewöhnliches Fahrzeug und dann auch noch der eigene Bürgermeister als Beifahrer! Ich habe ihn zu einem Termin am Hirtenmuseum gefahren, wo er einen Stadtbesuch des Markt Hirschaid begrüßte. Die Gäste versammelten sich spontan um das TWIKE und schnell wurde über diese andere Art der Fortbewegung diskutiert. Bürgermeister Andreas Schlund und Robert Ilg ließen es sich natürlich auch nicht nehmen im TWIKE Platz zu nehmen und stellten fest, dass der Innenraum doch größer ist als es von aussen den Anschein macht.
Am Donnerstag hatte Herr Peter Pötsch, Geschäftsführer der HEWA, Gelegenheit das TWIKE zu testen. Für ein Unternehmen wie die HEWA ist das Thema Elektromobilität besonders interessant. Hier bieten sich ihnen doch Möglichkeiten Geschäftsfelder selbst zu erschließen, die sie bisher den großen Mineralölkonzernen überlassen mussten. Bereits seit einigen Jahren sind im Fuhrpark der HEWA Fahrzeuge unterwegs, die mit Erdgas betrieben werden. Herr Pötsch erzählte auch, dass die N-Ergie plane in nächster Zeit Elektrofahrzeuge für eigene Handwerker mit einer Reichweite von 100 km anzuschaffen.
Alle wünschen uns auf der Rallye viel Erfolg und sind auch schon auf unsere Erfahrungen gespannt, die wir auf dieser Reise über die Alpen machen werden. Es bleibt also spannend!
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